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Leichtfried nach Georgieva-Hearing: Ablehnung Jelewas war notwendig


03. Februar 2010

Georgieva weitaus kompetenter

"Die designierte bulgarische Kommissarin Kristalina Georgieva hat sich bei der Befragung durch das EU-Parlament ausnehmend gut geschlagen. Das Hearing hat gezeigt, wie notwendig die Ablehnung von Jelewa war. All jene, die Jelewa halten wollten und ihr nachgeweint haben, müssen nun wohl oder übel zur Kenntnis nehmen, dass mit der neuen Kandidatin ein Qualitätssprung vollzogen wurde", so der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, am Mittwoch.

 

Leichtfried erläutert weiter, dass Barroso dem Europäischen Parlament Zugeständnisse gemacht habe. So habe man ein interinstitutionelles Abkommen zwischen Parlament und Kommission erzielt, das den EU-Parlamentariern de fakto ein Initiativrecht einräumt. Des weiteren gebe es die Zusage Barrosos für gleichen Lohn für gleiche Arbeit am gleichen Ort. "Es ist an der Zeit, dass die neue Kommission zu arbeiten beginnt", so Leichtfried, dennoch werde man die Entscheidung über die Zustimmung erst nächste Woche in Straßburg nach der Präsentation Barrosos treffen.

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