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Leichtfried: Kosten für Sicherheit im Flugverkehr nicht auf Passagiere abwälzen ![]() 01. März 2010 Bericht von Leichtfried mit breiter Mehrheit angenommen "Die Kosten für mehr Sicherheit im Flugverkehr dürfen nicht auf die Passagiere abgewälzt werden", so der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten, Jörg Leichtfried, am Montag. Im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments wurde heute der Bericht zu Luftsicherheitsentgelten abgestimmt. Mit großer Mehrheit schloss man sich der Meinung von Berichterstatter Leichtfried an, dass die Mitgliedstaaten der Union die Kosten all jener Sicherheitsvorkehrungen an Flughäfen zu tragen haben, die über das, von der EU vorgeschriebene, Level hinausgehen. "Wollen einzelne Mitgliedstaaten - aus welchen Gründen auch immer - mehr Kontrollen anwenden, dann sollen sie diese auch bezahlen", so Leichtfried. Der Rat habe sich diesbezüglich bisher ablehnend gezeigt, hier erwarte man noch ein Einlenken der zuständigen Minister.
Damit garantiert ist, dass die Fluggäste nicht ungerechtfertigt zur Kassa gebeten werden, verlangt Leichtfried in seinem Bericht mehr Transparenz bei den Flugpreisen. Es müsse genau darüber informiert werden, wie hoch die tatsächlichen Kosten pro Fluggast für Sicherheitsmaßnahmen seien. Derzeit würden zwar die Sicherheitsgebühren ausgewiesen, jedoch könne sich kein Passagier sicher sein, ob die Höhe dieser Gebühren angemessen sei bzw. ob diese Ausweisung korrekt und schlüssig erfolge. "Wird dieses Informationsdefizit ausgeglichen, dann ist garantiert, dass Flughafenbetreiber und Fluglinien keine ungerechtfertigten Gewinne auf Kosten der Passagiere lukrieren", bemerkt der EU-Parlamentarier. "Es bleibt zu hoffen, dass der Bericht nicht nur im Ausschuss sondern auch im Plenum des Parlaments eine breite Mehrheit findet", denn, so Leichtfried, "es ist notwendig, bei den Sicherheitsgebühren endlich zu einer fairen Basis zu kommen". |
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