|
![]() |
Kadenbach zu Selbstbestimmungsrecht bei GVO-Anbau: Erster Schritt in richtige Richtung ![]() 13. Juli 2010 EU-Abgeordnete fordert bessere Kennzeichnung von Fleischprodukten "Jeder Staat darf künftig selbst über die Zulassung von gentechnisch veränderten Organismen (GVO) entscheiden. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung", betonte SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach am Dienstag. Österreich habe in der Frage der GVO besonderes Engagement gezeigt und die eigene Position in den Verhandlungen durchsetzen können. Trotz dieses ersten Erfolges, müsse man jedoch wachsam sein, wie sich die Zulassung von GVO in Europa entwickle. "Wenn zwar in Österreich keine gentechnisch veränderten Pflanzen zugelassen werden, dies aber in den Nachbarstaaten geschieht, dann ist keinesfalls gewährleistet, dass österreichische Felder nicht kontaminiert werden", so Kadenbach, die darauf verweist, dass besonders in den Grenzregionen die Gefahr bestehe, dass durch Pollenflug österreichische Anbaugebiete beeinträchtigt werden. "Unser Ziel muss daher sein, den Anbau von GVO in Gesamteuropa zu minimieren bzw. einzustellen", unterstreicht Kadenbach.
Im Zusammenhang mit der Debatte um GVO fordert die Europa-Parlamentarierin, dass man sich endlich dazu durchringe, eine europaweite Kennzeichnungspflicht für Fleisch von Tieren, die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden, einzuführen. "Die Konsumenten haben das Recht zu wissen, ob das Fleisch auf ihrem Teller gentechnikfrei ist oder nicht", betonte die Europaparlamentarierin, die Mitglied im Umweltausschuss des Europäischen Parlaments ist. |
||||
![]() |
|||||